17.10.2018

Strahlende Gesichter nach Landtags- und Bezirkstagwahl

Wir sind sehr glücklich und dankbar für den uberwältigenden Zuspruch und Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger in Bayern. Auch im Nürnberger Land sind wir zweitstärkste Kraft, haben zum ersten Mal überhaupt ein deutlich zweistelliges Ergebnis und konnten damit die Alleinregierung der CSU in München beenden.

Auch wenn es für mich nicht ganz für einen Sitz im Bayerischen Landtag gereicht hat, so bekamen wir dank eines engagierten Wahlkampfes mit 16,2 Prozent so viele Stimmen wie noch nie zuvor im Stimmkreis Nürnberger Land. Im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ist das ein satter Zuwachs von 7,1 Prozent.

Über ein Mandat im Bezirkstag freuen sich sowohl Christa Heckel aus Hersbruck (3. von links) als auch Paul Brunner (nicht im Bild) aus Schwaig, der im Stimmkreis Nürnberg Ost antrat. Christa und Paul werden gemeinsam mit vier weiteren Abgeordneten aus Mittelfranken eine starke grüne Stimme im 33-köpfigen Bezirkstag haben.

05.10.2018

Beide Stimmen für GRÜN!

Am 14. Oktober heißt es: Beide Stimmen für GRÜN bei der Landtagswahl und die Bezirkstagswahl. Denn das Wahlsystem in Bayern funktioniert etwas anders als auf Bundesebene – wie genau, das erklären wir dir hier.

29.09.2018

Endspurt!

Im Wahlkampf-Endspurt bin ich im ganzen Landkreis an den GRÜNEN Infoständen präsent. An diesem Wochenende in Winkelhaid, Altdorf und Röthenbach; am 6. Oktober in Schwarzenbruck und Lauf; am 12. Oktober in Feucht, Altdorf und Lauf.

20.09.2018

Fluchtursachen statt Flüchtlinge bekämpfen

Uwe Kekeritz (rechts im Bild), Sprecher für Entwicklungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und seit 2018 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war in dieser Woche in Fecht und Burgthann, um über die Bekämpfung von Flutursachen zu aufzuklären. Er legte dar, warum Menschen fliehen und was wir gegen die Ursachen tun können. Schnell wurde deutlich: Wirksame Fluchtursachenbekämpfung fängt bei uns an. Wir müssen hier grundlegende Strukturen ändern, um den Ländern des globalen Südens eine faire Chance auf Entwicklung zu geben.

Dazu erklärte Gabriele Drechsler (Bildmitte), Direktkandidatin für den Landtag im Nürnberger Land: "Wir müssen weg von einer hoch subventionierten industriellen Landwirtschaft, die die Märkte in Entwicklungsländern mit billigen Produkten flutet. Wir brauchen eine Handelspolitik, die fairen Handel statt Freihandel ermöglicht und ein Finanzsystem, das Steuerflucht und Vermögenskonzentration verhindert. Außerdem müssen wir aufhören, die Menschen in den globalen Lieferketten auszubeuten und deutsche Waffen in die Krisenherde der Welt liefern. Nur wer an diesen Stellschrauben dreht, wird Menschen das Schicksal der Flucht ersparen können."

16.09.2018

Grüne Wege zu mittelfränkischen Kulturschätzen

Die im Kulturerbe Europas verankerten Ideale, Grundsätze und Werte stellen eine gemeinsame Quelle der Erinnerung, des Verständnisses, der Identität, des Dialogs, des Zusammenhalts und der Kreativität für Europa dar."

Mit diesen Worten beginnt der Beschluss des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates, 2018 zum Europäischen Jahr des Kulturerbes auszurufen.

Die mittelfränkischen Grünen haben diesen Beschluss zum Anlass genommen, die diesjährige Veranstaltungsreihe "Grüne Wege führen weiter ..." unter das Motto "Wege zu Denkmälern und Kulturschätzen" zu stellen. Damit erfolgt automatisch der Brückenschlag zu einem Kompetenzbereich des Bezirks Mittelfranken. Denkmalschutz, Heimatpflege und Kulturförderung gehören zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern, mit den sich Verwaltung und Bezirksrat beschäftigen.

Kulturschätze und Denkmäler können uns Geschichte(n) erzählen, sie sind Fenster in die Vergangenheit und berichten von den Lebensumständen und dem Wirtschaften früherer Generationen und sie sind identitätsstiftend für uns im Heute. Vor allem aber zeigt das Bewahren der Vergangenheit, dass die einzigen Konstanten im Lauf der Zeit Veränderung und Entwicklung sind.

In diesem Geiste haben wir am vergangenen Samstag die Doggerstollen und das Kraftwerk am Happurger Stausee besucht.

11.09.2018

Die richtigen Ideen für unsere Zeit

Am Sonntag war Sigi Hagl (Mitte), die bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, in Hersbruck. Gemeinsam mit Christa Heckel (rechts), Direktkandidatin für den Bezirstag, haben wir das 10-Punkte Programm für Bayern vorgestellt:

https://ichwill.gruene-bayern.de/10punkte

07.09.2018

Zu Besuch beim Hennen-Glück

Am Freitag, den 7. September, besuchte ich das Hennen-Glück, den Bio-Hof der Familie Wertsch in Lindelburg, Gemeinde Schwarzenbruck. Seit 2016 betreibt Familie Wertsch einen mobilen Hühnerstall mit maximal 300 Tieren. Die Tiere werden ausschließlich mit Demeter-zertifiziertem Futter gefüttert, das zu 100% aus biologischer Landwirtschaft kommt.

Wer mehr über den Betrieb und über Hühnerpatenschaften wissen möchte, der sollte weiterlesen unter https://hennen-glueck.de/

06.09.2018

Bezahlbar wohnen - aber wie?

Von links nach rechts: Gabriele Drechsler, Landtagsdirektkandidatin Nürnberger Land; Jürgen Mistol, MdL; Paul Brunner, Bezikstagsdirektkandidat Nürnberg-Ost; Ilse Parakenings, Ortsvorstand Schwaig / Behringersdorf; Christa Heckel, Bezikstagsdirektkandidatin Nürnberger Land und Elmar Hayn, Landtagsdirektkandidat Nürnberg Ost

Am 6. September war auf Einladung des Ortsverbandes Schwaig / Behringersdorf Jürgen Mistol zu Gast im Schwaiger Schloss. Jürgen Mistol ist Sprecher für Bauen und Wohnen der Grünen im Bayerischen Landtag.

Wohnraum für alle Menschen im Freistaat – schnell, nachhaltig und bezahlbar, das ist unser Ziel. Knapper Wohnraum darf nicht dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen auf der Strecke bleiben. Das heißt für uns: so viel bauen wie nötig, Verdrängung stoppen, bezahlbaren Wohnraum erhalten und schaffen, Klimaschutz in den Gebäuden und im Stadtviertel voranbringen und Wohnungen barrierefrei umbauen – und das alles zu bezahlbaren Mieten! Denn für uns ist klar: Wohnen ist ein Grundbedürfnis und kein Luxus. Menschen sollen dort leben können, wo Freunde, Kitas und Jobs sind – auch diejenigen mit kleinem Geldbeutel. Damit Wohnungen bezahlbar bleiben, fördern wir in Bayern den sozialen Wohnungsbau mit 1 Milliarde Euro jährlich durch eine verlässliche und passgenaue Wohnraumförderung. Damit bringen wir den Bau von Miet- und Studierendenwohnungen ebenso voran wie die energetische Modernisierung und den barrierefreien Umbau. Wir wollen Spekulationen mit Grund und Boden verhindern. Dafür werden wir das Grundsteuergesetz ändern, sodass überall, wo Baurecht geschaffen wurde, auch zügig gebaut wird. Wichtig ist uns, dass die Umlage von Sanierungskosten auf Mieter*innen nicht zu einer unbezahlbaren Steigerung des Mietpreises führt.

30.08.2018

Gegen die Feinde von Freiheit und Demokratie

Mit Konstantin von Notz (2. von rechts) kam ein bundespolitisches Schwergewicht der Grünen am 30. August nach Altdorf.

Von Notz ist stellvertretender Franktionssprecher der Grünen im Bundestag. Er ist Mitglied des Innenausschusses sowie des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages, welches die Arbeit der deutschen Nachrichtendienste überwacht.

Wie kaum ein anderer kann er die Entwicklungen und Gefahren staatlicher Überwachung für unsere Freiheit und Demokratie aufzeigen, die systematisch unsere Bürgerrechte aushöhlen und gleichzeitig auf dem „rechten Auge“ blind ist. Von Notz wird erklärte, warum die Grünen gegen das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz vor Gericht klagen werden und zeigte schonungslos die Versäumnisse von Polizei und Verfassungsorganen beim NSU-Fall auf. 

Thematisch abgerundet wurde der Abend durch einen Bericht aus dem NSA-Untersuchungsausschuss, dem von Notz in den vergangenen vier Jahren angehörte. Facettenreich legte er dar, wie die Bundesregierung jahrelang die Aufklärung der rechtswidrigen Zusammenarbeit zwischen deutschem und amerikanischem Geheimdienst behindert hat und auch heute noch bei der anlasslosen Überwachung durch die Geheimdienste tatenlos zusieht.

 

 

12.07.2018

Gabriele Drechsler startet von Listenplatz 7

Gabriele Drechsler (2. von rechts) aus Schwarzenbruck kandidiert auf Listenplatz 7 für den Landtag.

In den vergangenen Wochen haben die Delegierten der mittelfränkischen Grünen die Reihung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober festgelegt. Die Schwarzenbruckerin Gabriele Drechsler, die bei der Landtagswahl als Direktkandidatin für die Grünen im Stimmkreis Nürnberger Land antritt, startet vom Listenplatz 7.

„Wir haben nur eine Erde, und müssen alles tun, um unseren Kindern eine Welt zu hinterlassen, in der auch sie gut leben können“, lautet Drechslers Plädoyer. „Unsere Kinder und Enkelkinder sollen gute Jobs haben, aber auch saubere Luft atmen und sauberes Wasser trinken können. Sowohl CSU als auch SPD versagen beim Schutz unserer Lebensgrundlagen. Deshalb braucht es in Bayern starke Grüne. Wir wollen Bayern mitgestalten und die Bürgerinnen und Bürger Bayerns wollen das auch“, kommentiert die 58-jährige Handwerksmeisterin und Inhaberin einer Textilreinigung in Feucht selbstbewusst.

Gabriele Drechsler ist Sprecherin des Kreisverbandes Nürnberger Land und Mitglied im Kreistag. Beruflich engagiert sie sich als Sachverständige für das Textilreinigerhandwerk und unterrichtet in der Berufsschule Nürnberg.

Im Landtagswahlkampf wird sie tatkräftig dafür werben, dass eine intakte Natur und ein offenes Miteinander in der Gesellschaft ohne Ausgrenzung das richtige Rezept für eine lebenswerte Zukunft in Bayern ist.

19.06.2018

Grüne wählen Kreisvorstand

Von links nach rechts: Kreisschatzmeisterin Claudia Bschor, Schriftführer Christian Egle, Kreissprecherin Gabriele Drechsler sowie die Beisitzer Siegfried von Hopffgarten und Christa Heckel

Die Mitgliederinnen und Mitglieder von Bündnis 90 / Die Grünen im Nürnberger Land wählten in der vergangenen Woche turnusgemäß ihren Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Im Amt bestätigt wurden Sprecherin Gabriele Drechsler aus Schwarzenbruck sowie Schriftführer Christian Egle aus Lauf und Beisitzerin Christa Heckel aus Hersbruck. Komplettiert wird das Team durch zwei Neulinge: Claudia Bschor übernimmt das Amt der Kreisschatzmeisterin, Siegfried von Hopffgarten ist neuer Beisitzer im Kreisvorstand.Die Mitgliederinnen und Mitglieder von Bündnis 90 / Die Grünen im Nürnberger Land wählten in der vergangenen Woche turnusgemäß ihren Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre. Im Amt bestätigt wurden Sprecherin Gabriele Drechsler aus Schwarzenbruck sowie Schriftführer Christian Egle aus Lauf und Beisitzerin Christa Heckel aus Hersbruck. Komplettiert wird das Team durch zwei Neulinge: Claudia Bschor übernimmt das Amt der Kreisschatzmeisterin, Siegfried von Hopffgarten ist neuer Beisitzer im Kreisvorstand.

01.06.2018

Einladung zum Podiumsgespräch

Gleichwertige Lebensverhältnisse und öffentlicher Nahverkehr

Termin: Freitag, 8 Juni 2018 Ort: Gasthof Frankenalb, Bahnhofstr. 17, 91284 Neuhaus an der Pegnitz Beginn 19:00 Uhr

Viele junge Menschen verlassen den ländlichen Raum. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Niemand soll wegen seiner sozialen oder räumlichen Herkunft benachteiligt werden. Daher müssen wir die individuellen Lebensverhältnisse derjenigen in den Blick nehmen, die von ungleichen Lebensverhältnissen in besonderer Weise betroffen sind.

Es sind vor allem die „weichen“ Standortfaktoren, die den entscheidenden Ausschlag geben. Wenn in einem Dorf die Nahversorgung wegbricht, Krankenhäuser und Hallenbäder geschlossen werden und der Bus nur noch dreimal am Tag fährt, und auch die Chancen des Internets wegen fehlender Glasfaser nicht genutzt werden können, dann fehlt es an ausreichend Lebensqualität.

Mobilität ist die Grundvoraussetzung für soziale und gesellschaftliche Teilhabe. Daher sind die Mobilitätsmöglichkeiten für alle Menschen sicher zu stellen.

Gabriele Drechsler, Kreisrätin, Landtags-Direktkandidatin für das Nürnberger Land und Markus Ganserer, Landtagsabgeordneter, Verkehrsexperte der Landtagsgrünen und Mitglied in der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ wollen genau über diese Themen mit Ihnen ins Gespräch kommen.


18.05.2018

Pressemitteilung Besuch des Pumpspeicherkraftwerks Happurg

Personen von links nach rechts:
Rainer Kuppert (Uniper), Elisabeth Altmann, Stefan Paulus, Gabriele Drechsler, Herbert Krafft, Christian Boehmlehner, Martin Stümpfig, Carsten Gollum (Uniper), Ferdinand Rosenbauer, Lars Pappert (Uniper), Theodoros Reumschuessel (Uniper), Eckart Paetzold. Bildquelle: (c) Oliver Rühl
Besuch Pumpspeicherkraftwerks Happurg

Besuch des Pumpspeicherkraftwerks Happurg

Gemeinsam mit dem energiepolitischen Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Martin Stümpfig und der Landtagskandidatin für den Stimmkreis Nürnberger Land, Gabriele Drechsler besuchte eine Delegation von grünen Kommunalpolitiker*innen aus dem Nürnberger Land das Pumpspeicherkraftwerk Happurg.

Der Leiter der Kraftwerksgruppe Pumpspeicherkraftwerke der Uniper Kraftwerke GmbH, Carsten Gollum, führte die Besuchergruppe.

Im Jahr 1964 ging das Kraftwerk nach einer 4-jährigen Bauzeit ans Netz. Das Oberbecken mit einem Volumen von 1,8 Millionen Kubikmeter kann eine Energie von 840.000 kWh Strom speichern.

Im Januar 2011 musste das Kraftwerk stillgelegt werden, da im Oberbecken starke Auswaschungen des kalkigen Untergrunds auftraten. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Kraftwerk in seinen 47 Jahren Einsatzzeit zu 99 % betriebsbereit.

„Das ist eine Rekordleistung unter den deutschen Kraftwerken. Umso mehr ist es zu bedauern, dass es seit nun 7 Jahren stillsteht“, so Betriebsleiter Herr Kuppert.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung... (hier klicken)


22.08.2017

Pressemitteilung Generationen-Wohnprojekt „LeO“, Leben in Oberndorf

(c) Architekturbüro Thiemann

Grüne Wege führen weiter

Jedes Jahr steht die Aktion „Grüne Wege führen weiter“, eine Serie von Sommerwanderungen des mittelfränkischen Bezirksverbands von Bündnis 90 / Die Grünen unter einem anderen Motto; 2017 heißt es „nachhaltiges Bauen und Flächen sparen“. 

Passend dazu führte Gabriele Drechsler, Bundestagskandidatin und Kreissprecherin der Grünen die Besucher zum Generationen-Wohnprojekt „Leben in Oberndorf“ (LeO) bei Reichenschwand. Dort leben seit 2016 zwanzig Menschen im Alter von 1 bis 68 Jahren in zwei Holzhäusern mit elf ganz unterschiedlichen Wohnungen zwischen 45 und 120 m². Drei davon sind geförderte Wohnungen im Sinn des Sozialwohnungsbaus und eine Ferienwohnung kann für Besucher, zum „Probewohnen“ oder einfach Urlaub machen vermietet werden.

Zum Einstieg informierte Architekt Klaus Thiemann über Situation und Tendenzen auf dem Wohnungsmarkt. Trotz der lauten Rufe nach günstigem Wohnraum nehme die Zahl der Sozialwohnungen eher ab. Gleichzeitig braucht die Gesellschaft eine soziale Mischung und auch mehr Nutzungsmischung von Wohnen und Arbeiten. Die aktuelle Bauleitplanung führe bisher zu sozialer Trennung und langen Wegen zwischen Wohnung und Beruf.

Neben dem kommerziellen Geschoßwohnungsbau durch Bauträger und dem „Status-Symbol Einfamilienhaus“ trete immer häufiger eine dritte, neue Gruppe von Bauherren auf mit dem Ziel von gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen. So wie hier bei „LeO“: die Gemeinschaft ist als GmbH u. Co KG organisiert, d.h. jedem gehört alles und die Gesellschafter bezahlen Miete an ihre Gesellschaft.

Dazu waren während der Planungs- und Bau-Phase viele Entscheidungen gemeinschaftlich zu treffen: rechtliche, finanzielle, architektonische usw. „Das ist anstrengend und unbequem, aber es macht glücklich.“ stellt Pfarrer Jürgen Harder für die Bewohnergemeinschaft fest. Sie sind jetzt zufrieden mit dem Ergebnis: Die Häuser haben fast Passivhaus-Standard und brauchen nur eine ergänzende Erdwärme-Heizung, die Holzbauweise führt zu einem sehr angenehmen Raumklima und erfüllt den Anspruch der „Cradle to Cradle“ Kreislaufwirtschaft. Auf den zwei umlaufenden Laubengängen begegnen sich die Bewohnerinnen und Bewohner, können sich aber auch in ihre abgeschlossenen Wohnungen zurückziehen. Sie nutzen die Freifläche zwischen den Gebäuden gemeinsam und haben den Bachlauf dort schon zum Schmetterlings-Paradies renaturiert. Jetzt, nachdem alle den Umzug bewerkstelligt haben, herrsche eine Erholungsphase bevor die Außenarbeiten und der Bau einer Photovoltaik-Anlage in Angriff genommen werden.

Zum Abschluss, bei Kaffee und Kuchen von Erika Vogel im improvisierten Zelt diskutierten die Grünen und die Bewohner noch über Nachverdichtung und den Bauleitplanungs-Begriff „urbanes Gebiet“, über öffentliches Grün und PKW-Stellplätze sowie Siedlungspolitik und Verkehrsvermeidung.

Ein informativer und anregender Nachmittag, wie Gabriele Drechsler vor dem Heimweg kommentierte.


URL:http://gabriele-drechsler.de/startseite/